Ich wurde zum bĂŒndnisgrĂŒnen Direktkandidaten im Wahlkreis 2 gewĂ€hlt. Auch wenn ich nicht mit dem Direktmandat rechne, sehe ich meine Kandidatur aber keineswegs als symbolische PflichtĂŒbung: Sie soll Vertrauen schaffen, GesprĂ€che ermöglichen und unsere PrĂ€senz vor Ort stĂ€rken. Vor allem möchte ich dazu beitragen, möglichst viele Zweitstimmen zu gewinnen, denn sie entscheiden ĂŒber die StĂ€rke unserer Partei im Landtag.
Wir haben in der Altmark noch einmal einen Kreisvorstand gewĂ€hlt. Das ist aber nur eine Lösung auf Zeit, denn ein Kreisverband kann nicht dauerhaft davon leben, dass dieselben Ehrenamtlichen nach jeder Krise erneut einspringen â tragfĂ€hige Parteiarbeit braucht verlĂ€ssliche UnterstĂŒtzung und klare VerantwortungsĂŒbernahme auch auf Landesebene.
Ich erlebe unseren bĂŒndnisgrĂŒnen Landesverband zu stark als Kampagnenmaschine und zu wenig als UnterstĂŒtzungsstruktur fĂŒr die KreisverbĂ€nde. Mich beschĂ€ftigt dabei nicht nur eine organisatorische Schieflage, sondern auch die Frage, ob wir als bĂŒndnisgrĂŒne Partei noch klar genug wissen, wer wir sind und wer wir sein wollen.
Ich blogge darĂŒber, warum meine Arbeit als Vorstand des Kreisverbands Altmark nach fast drei Jahren endet: politisch entmachtet, menschlich enttĂ€uscht und persönlich an einer Grenze angekommen. Aus der Partei trete ich nicht aus â aber mein Engagement beende ich.
Warum engagieren sich viele Menschen fĂŒr Demokratie â aber nicht in Parteien? Ich frage mich, warum Parteien trotz aller SchwĂ€chen unverzichtbar bleiben und weshalb demokratische VerĂ€nderung auch dort erkĂ€mpft werden muss, wo Entscheidungen tatsĂ€chlich fallen.
Beim Demokratiekongress der bĂŒndnisgrĂŒnen Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt habe ich ĂŒber das genossenschaftliche Demokratieprinzip gesprochen und erklĂ€rt, wie demokratische Mitbestimmung in Genossenschaften konkret funktioniert und zur regionalen Entwicklung beitragen kann.
In einer digitalen Politik-Werkstatt des SEND e.V. habe ich darĂŒber gesprochen, warum sich viele Menschen in lĂ€ndlichen RĂ€umen als konservativ verstehen und dennoch Projekte umsetzen, die neue Formen von Arbeit, Begegnung und regionaler Entwicklung ermöglichen.
Bei der Landeseinzelmeisterschaft Sachsen-Anhalt 2026 im Schach habe ich ein Turnier mit Höhen und Tiefen erlebt, das fĂŒr mich zugleich sportliche Herausforderung und persönliche Standortbestimmung war. Am Ende stand die Erkenntnis, wie sehr Schach vom Umgang mit eigenen Fehlern lebt.
Im Magdeburger Kunstmuseum habe ich Itamar Govs Installation âThe Rhinocerus in the Roomâ gesehen, die Fragen nach Anpassung, Gewöhnung und stillem Mitlaufen aufwirft. Gerade vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt die Arbeit fĂŒr mich, wie Kunst politische Wahrnehmung schĂ€rfen kann.
Bei einer Lesung mit Katrin Göring-Eckardt in Stendal habe ich darĂŒber nachgedacht, warum Begegnungsorte im lĂ€ndlichen Raum so wichtig sind. Ich erklĂ€re, wie MehrWertOrte dazu beitragen können, NĂ€he, Austausch und soziale Infrastruktur gezielt zu stĂ€rken.
Ich bin mit sofortiger Wirkung als Beisitzer im Landesvorstand von BĂNDNIS 90/DIE GRĂNEN Sachsen-Anhalt zurĂŒckgetreten, da ich meine Rolle dort zunehmend als wenig konstruktiv erlebt habe. Mein politisches Engagement setze ich weiterhin mit Fokus auf den Wahlkampf in der Altmark fort.
Ich bin mit sofortiger Wirkung als Beisitzer im Landesvorstand von BĂNDNIS 90/DIE GRĂNEN Sachsen-Anhalt zurĂŒckgetreten, da ich meine Rolle dort zunehmend als wenig konstruktiv erlebt habe. Mein politisches Engagement setze ich weiterhin mit Fokus auf den Wahlkampf in der Altmark fort.
Ich habe Instagram erneut verlassen, weil politische Sichtbarkeit fĂŒr mich nicht jede Plattformlogik rechtfertigt. KĂŒnftig möchte ich digital unabhĂ€ngiger kommunizieren â vor allem ĂŒber Mastodon, mein Blog und direkte GesprĂ€che.
Ich habe Instagram erneut verlassen, weil politische Sichtbarkeit fĂŒr mich nicht jede Plattformlogik rechtfertigt. KĂŒnftig möchte ich digital unabhĂ€ngiger kommunizieren â vor allem ĂŒber Mastodon, mein Blog und direkte GesprĂ€che.
Beim 52. Landesparteitag von BĂNDNIS 90/DIE GRĂNEN Sachsen-Anhalt am 17. Mai 2025 in Magdeburg habe ich mich fĂŒr das Amt des Landesvorsitzenden beworben. Im Sinne einer offenen und transparenten Kommunikation stelle ich hier meine Bewerbungsrede zur VerfĂŒgung.
Ich habe die Idee eines âBeirats der Weggezogenenâ entwickelt, um Menschen mit biografischen Wurzeln zu einer Region auch aus der Ferne stĂ€rker in regionale Entwicklung einzubinden. FĂŒr mich liegt darin eine Chance, Wissen, Netzwerke und Verbundenheit fĂŒr lĂ€ndliche RĂ€ume nutzbar zu machen.
Der 1. April ist ein wichtiges Datum in der Magdeburger Stadtgeschichte: 1886 wurde die Neustadt eingemeindet, 1887 folgte Buckau. FĂŒr mich zeigt sich daran, wie zwei eigenstĂ€ndige Orte mit langer Geschichte zu prĂ€genden Stadtteilen Magdeburgs geworden sind.